Buchbewertung 1: Von der Nacht verzaubert
Der
Roman „Von der Nacht verzaubert“ ist der erste Teil der Trilogie von Amy Plum und
bereits 2011 im Loewe Verlag erschienen.
Es
handelt von der 16 Jährigen Kate, die gerade
erst ihre Eltern verloren hat. Auf den ersten Seiten kämpft sie noch immer mit
dem Verlust; die ganze Zeit verkriecht sie sich bei ihren Großeltern in der
Wohnung und Eines Nachts kann sie nicht schlafen und macht einen Spaziergang
mit ihrer Schwester. Die Beiden beobachten einen mysteriösen Schwertkampf auf
einer Brücke, sowie ein junges Mädchen, das Selbstmord begehen will und von
einem jungen Mann gerettet wird.
Am
nächsten Tag geht Kate in eines ihrer Lieblingscafés und trifft auf den jungen
Mann, der in der vergangenen Nacht dem Mädchen das Leben rettet. Sie kommen
kurz ins Gespräch und Kate geht Vincent nicht aus dem Kopf.
Nach
einem unglücklichen Zwischenfall treffen Kate und Vincent im Museum
aufeinander.
Kate
weiß, dass Vincent ein Geheimnis umgibt, aber als sie es herausfindet, ist sie
bereits in ihn verliebt.
Vincent
ist ein sogenannter Revant. Er ist ein ruheloser Geist, dessen Schicksal es
ist, Leben zu retten und seines dafür zu opfern.
Kate
muss entscheiden, ob sie bereit dafür ist, dass ihre Liebe immer wieder durch Vincents
Tod getrennt wird.
Mein
Fazit:
Ich
war zunächst skeptisch, was die Story betrifft, weil es unendlich viele
komplizierte Liebesgeschichten, in denen die Rubrik Fantasy eine Rolle spielt,
gibt. Aber das Buch konnte mich überzeugen:
Die
Gefühle der 16 Jährigen Kate werden gut erklärt; der Charakter hat eine eigene
Art, mit dem Verlust der Eltern umzugehen. Die Autorin greift gut die
Problematik auf, dass Kate gerade erst einen Verlust hinter sich hat und jetzt
in jemanden verliebt sein soll, der immer und immer wieder stirbt.
Nach
den ersten Kapiteln wird langsam eine leichte Spannung verbreitet, die erst am
Ende aufgelöst wird, das Buch nie langweilig werden lässt. Am Ende hatte ich
sogar eine leichte Buchsucht.
Ich
bin gespannt, auf die Fortsetzungen.
Das
Buch erhält von mir 10 von 10 Punkten
Die Fotsetzungen heißen:
Vom Mondlicht berührt (Teil 2)
Von den Sternen geküsst (Teil3)
Buchbewertung 2.
Buchbewertung 4.
Der
Roman „Schicksal des Lebens“ ist das zweite Buch von Ronja Westphalen und auf der Onlineplatform meinbestseller.de erschienen, allerdings mit eigener ISBN-Nummer.
Die Fotsetzungen heißen:
Vom Mondlicht berührt (Teil 2)
Von den Sternen geküsst (Teil3)
Buchbewertung 2.
„Vom
Mondlicht berührt“ von Amy Plum ist der zweite Teil der Revenant-Trilogie um
„Von der Nacht verzaubert“.
Da
ich den ersten Teil super fand und ihn förmlich verschlungen habe, hatte ich
riesige Erwartungen in den zweiten Teil.
Leider
muss ich zugeben, dass ich enttäuscht wurde.
Im
zweiten Teil der Trilogie dreht sich alles um die Suchen nach einer Lösung.
Nach einer Lösung, die es eigentlich nicht gibt. Alles steht im Blickfällt
darauf, dass Vincent einen irrsinnigen Drang hat, für andere zu sterben.
Allerdings hat er Kate versprochen, diesem Drang zu wiederstehen, weil er ihr
nicht zumuten will, dass sie immer und immer wieder seinen toten Körper sehen
muss. Dafür macht er ein Experiment, das ihn zunehmend schwächt und müde
aussehen lässt. Ihrerseits sucht Kate nach einer Lösung für ihr Problem. Zudem
sind da noch die Numa, die Feinde von Vincent und seinen Anverwandten
Revenants.
Das
alles klingt nach interessantem Lesestoff, besonders man sich zunächst keine
Lösung vorstellen kann.
Leider
ist die Umsetzung nicht so super getroffen, wie erwartet. Besonders die ersten
100 Seiten habe ich nur schleppend über mich gebracht; alles wirkte wie ein
riesiges Durcheinandern, es wollte sich einfach keine Spannung aufbauen.
Nachdem
ich mich aber wieder an den Schreibstil gewöhnt hatte, ging es nach 200 Seiten
etwas leichter. Die erste Spannung kam auf, allerdings wollte die Story mich
einfach nicht fesseln. Obwohl das Ende sehr dramatisch war und zudem sehr
offen, hat es mich kaum berührt.
Mein
Fazit:
Der
zweite Teil war eine Enttäuschung. Die Charaktere wirkten weniger authentisch
und viel mehr langweilig. Die Beziehung von Kate und Vincent ist auf einer
seltsamen Basis aufgebaut, da immer wieder erwähnt wird, dass Kate nicht in
seine Welt passt.
Der
Autorin muss zu Gute gehalten werden, dass es immer schwierig ist, den ersten
Teil mit dem zweiten Teil zu übertreffen.
„Vom
Mondlicht berührt“ erhält von mir 5 von 10 möglichen Punkten.
„Von
den Sternen geküsst“ von Amy Plum ist das große Finale der Revenant- Trilogie
um Kate und Vincent.
Den
ersten Teil habe ich verschlungen, der zweite Teil war eine Enttäuschung für
mich. Allerdings ist die Enttäuschung vom zweiten mit dem dritten Teil
verschwunden. Alle meine Erwartungen, die ich nach dem ersten Teil auf den
zweiten hatte, wurden im dritten Teil erfüllt und ich bereue es nicht, diesem
letzten Teil eine Chance gegeben zu haben.
Die
Story dieses Bandes ist direkt angehängt an das Ende des zweiten Teils.
Vincents Körper wurde von den feindlichen Numa vernichtet und sein Schicksal
ist es nun als körperloser Geist seines Daseins zu fristen. Einziger Trost: er
kann mit seinen Anverwandten und Kate über Gedanken kommunizieren.
Soweit
so gut.
Wieder
einmal ist Kate auf der Suche nach einer Lösung, um Vincent zurückholen zu
können.
Aber
diesmal holt sie sich Hilfe bei ihren Großeltern, die sie nun ganz und gar in
die Geschichte einweist, da die beiden sich gut mit Mysterien und alten
Legenden auskennen.
Schließlich
finden sie eine Lösung und reisen nach New York um Vincent mit Hilfe eines
französischen Heilers zurückzuholen.
Als
sie zurückkehren, hat der Krieg zwischen den feindlichen Revenants (Bardia, die
guten und Numa, die Bösen) begonnen.
Durch
eine List lockt das Oberhaupt der Numa Kates Großmutter in ein Hotel und lockt
somit Kate und Vincent zu sich.
Was
dann kommt, war sehr überraschend für mich und deswegen mag ich diesen Teil
auch so, weil ich nicht direkt erraten konnte, wie es ausgeht. Da ich euch aber
nicht die Spannung nehmen will, verrate ich euch nichts mehr.
Mein
Fazit:
Nachdem
der zweite Teil eine richtige Enttäuschung für mich war, bin ich vom finalen
Abschluss mehr als begeistert.
Durch
die vielen Auseinandersetzungen mit den Numa weicht der Kitsch einer gut dosierten
Spannung. Zwar hat es länger als normal gedauert, bis mich die fesselnde
Spannung gepackt hatte, aber dann bin ich nicht mehr los gekommen. Was mich
auch begeistert hat, dass Kate ihre engsten Familienmitglieder eingeweiht hat
und nicht die einsame Heldin war, die tagsüber für ihre Liebe kämpft und abends
auf heile Weilt macht.
„Von
den Sternen geküsst“ erhält von mir 10 von 10 Punkten für überragenden
Lesestoff.
Buchbewertung 4.
„Hope
Forever“ von Colleen Hoover ist 2014 im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen.
Wie schon geschrieben, hat eine Freundin es mir empfohlen und ich muss zugeben,
dass ich dieses Buch jedem anderen Menschen empfehlen kann.
Die
17 Jährige Sky ist wohlbehütet in der Obhut ihrer Adoptivmutter Karen
aufgewachsen. Sie wurde zuhause unterrichtet und lebt ohne Internet, Telefon
und Fernseher. An ihr Leben vor ihrer Adoption hat sie keine Erinnerung. Durch
ihre beste Freundin Six schafft sie es Karen zu überreden die High-School
besuchen zu dürfen.
Durch
Zufall lernt sie Dean Holder, kurz Holder kennen, der sie zunächst mit einem
anderen Mädchen verwechselt.
Sky
und Holder kommen sich im Laufe der Geschichte immer näher. Zunächst durch
gemeinsame Joggingausflüge, in der High-School und so weiter. Zwischendurch
kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen, die für Spannung sorgen, bis die
beiden für einander bestimmten schließlich zusammen kommen.
Da
ich sonst so viel verraten würde, kann ich an dieser Stelle nur sagen, dass der
Schein des füreinander bestimmten Paares trügt und Sky bald von ihrer
Vergangenheit eingeholt werden wird.
Mein
Fazit:
Der
Roman „Hope Forever“ ist mit Abstand das
beste Buch, das ich jemals lesen durfte und voller Liebe und Hingabe
geschrieben.
Von
der ersten Seite lang ist es fesselnd und das Verlangen nach mehr wird von
Seite zu Seite stärker. Die Charaktere sind gutausgearbeitete eigene Personen,
die alle Stärken und Schwächen haben. Auf den ersten Blick klingt der
Klappentext auf der Rückseite wie eine kitschige Liebesgeschichte. Aber auch
wenn es an manchen Stellen kitschiges Liebesgesülze gibt, ist es ein Liebesroman,
ohne wirklich einer zu sein.
Was
mir ebenfalls gut gefallen ist, ist das Tatsache, dass die Autorin es schafft,
die Spannung aufzubauen, ohne wirklich etwas zu tun. Eine ganze Weile lang
läuft es für die Hauptpersonen sehr gut und man wiegt sich in Sicherheit, dass
es jetzt bald zu einem guten Ende kommen wird. Doch wenn man gerade kurz davor
steht, sich zu fragen, wo das große Aber bleibt, folgt Schlag auf Schlag ein so
krasser Situationen Wechsel, dass ich einen riesigen Schrecken bekommen habe.
Um
aber nicht zu viel zu verraten, komme ich nun zum Ende und gebe Hope Forever 10
von 10 möglichen Punkten und dazu fünf Extrapunkte, weil mir das Buch so gut
gefallen hat!
Buchbewertung 5.
Ich
möchte hier nicht nur Bücher von bekannten Autoren bewerten, sondern auch den
jüngeren Talenten eine Chance geben, wie ihr vielleicht bei meiner Bewertung
von „Es wird keine Helden geben“ gesehen habt.
Buchbewertung 5.
Schicksal
des Lebens
Die Story:
Das
Buch handelt von der jungen Julie, deren instabile Welt in die Brüche geht, als
ihre Mutter an Lungenkrebs stirbt und ihr nichts hinterlässt, außer einem
kleinen Schmuckkästchen.
Auf
sich allein gestellt, schlägt sie sich bei ihren verhassten Verwandten durch,
die ihr von Anfang an klar machen, dass sie nicht haben wollen. Schließlich
haut Julie ab und folgt dem eingezeichneten Weg auf einer Karte, welche in dem
Kästchen war.
Schon
am Anfang ihrer Reise trifft sie auf den gutaussehenden Miles, der ebenfalls
abhauen will und sie spontan begleitet.
Der
Weg ist lang und die beiden freunden sich an, bis sich schließlich Liebe daraus
entwickelt.
Dann
aber trennen sich ihre Wege durch einen albernen Streit.
Julie
geht nun allein weiter. Tapfer sucht sie sich ihren Weg, allein mit ihren
frustrierenden Gedanken und wenig Hoffnung, darauf, dass ihr das Schicksal
einmal gnädig gestimmt ist.
Nach
einiger Zeit trifft sie wieder auf Miles und der Weg geht weiter.
Endlich
am Ziel erwartet sie eine schicksalhafte Überraschung, die ihr Leben eine 180°
Drehung machen lässt – es wendet sich endlich zum guten-. Was das ist, verrate
ich hier allerdings nicht.
Mein
Fazit:
Der
Roman ist auf eine angenehme Art und Weise geschrieben. Ohne übermäßige
Spannung zu nutzen, schafft es die Autorin dem Buch einen angenehmen Lesefluss zu
geben.
Natürlich
gibt es einige Sachen, die unlogisch sind, aber das sind Kleinigkeiten, die die
Story nicht schlechter machen.
Das
Buch zeigt auf eine sehr schöne Art, dass nach jedem schlechten Tag auch wieder
ein guter kommen wird und dass man niemals den Mut verlieren darf. Besonders
gut hat mir das Ende des Buches gefallen, denn es ist zufriedenstellend und
abschließend, sodass man das Buch mit gutem Gewissen weglegen kann. Außerdem
schafft es die Autorin die Personen einzigartig zu machen. An vielen Stellen
hat Julie, die Hauptperson, mir leid getan.
In
Anlehnung daran, dass die Autorin noch sehr jung ist, gebe ich dem Buch, 9 von 10 Punkten!
„Weil
ich Layken Liebe“ ist von Colleen Hoover geschrieben und im Deutschen
Taschenbuch Verlag erschienen.
Es
gehört zu den wenigen Büchern, die mich von der ersten Seite an zu tiefst
berührt und gefesselt haben.
Die
Story:
Nach
dem Tod ihres Vaters zieht die 18 Jährige Layken mit ihrer Familie von Texas
nach Michigan.
Layken,
die von allen nur Lake genannt wird, ist wenig begeistert von dem Umzug, aber
schon am ersten Tag stellt sich heraus, dass die beste Entscheidung ihres Lebens
ist.
Sie
lernt ihren Nachbarn Will Cooper kennen, dessen kleiner Bruder sich sofort mit
ihrem anfreundet. Und dann erleben Will und Lake eine Zeit, wie sie es für
Verliebte nur im Buch gibt!
Drei
Tage sind perfekt für sie abgestimmt und handeln ohne einen Hauch von Kitsch
von Liebe, Zuneigung und Perfektion.
Und
dann kommt das große Aber:
An
ihrem ersten Schultag erlebt Lake eine bitterböse Überraschung, die ihre Welt
völlig durcheinander bringt und sie vor große Entscheidungen stellt.
Ihre
Liebe zu Will hat zwanghaft ein Ende, noch bevor es überhaupt richtig begonnen
hat.
Ich
will nicht zu viel verraten, aber die laufenden Ereignisse haben mich als Leser
mitfiebern und mitleiden lassen.
Mein
Fazit:
Dieses
Buch hat mir von der ersten Seite angefallen. Der große Schock kam unerwartet
und schleichend von hinten. Irgendwann war es mir unmöglich, das Buch aus der
Hand zu lesen und ich habe es förmlich verschlungen.
Was
ich sehr anregend fand, waren die schönen und einfühlsamen Gedichte bei den „Poem
Slams“. Außerdem geht es nicht nur um die verbotende Liebe zwischen Will und
Lake, sondern auch um viele Hintergrundgeschichten, die sich mit der Zeit alle
mal in den Vordergrund drängen.
Ich
kann nicht behaupten, dass dieses Buch ein Liebesroman ist. Viel mehr ist es
ein „Lebensroman“!
Ich
kann nur jedem nahe legen, es zu lesen, weil ich glaube, dieses Buch wird viele
Menschen berühren.
Aus
diesem Grund gebe ich „Weil ich Layken Liebe“ 10 von 10 Punkten und dazu noch 5
Extrapunkte.




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